Hier finden Sie reale Karrierewege aus den Unternehmen/Betrieben/Institutionen der Region.
Weitere Karrierewege sind in Bearbeitung.
Wir freuen uns auf die weiteren Werdegänge und danken allen, die sich bereiterklären, ihre persönlichen Karriereschritte hier zu schildern. (Stand Dezember 2016)

“Meine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker war die Grundlage für eine erfolgreiche Weiterbildung. Nach meiner Fortbildung zum Meister bin ich nun stellv. Leiter.”
JENS • 25 JAHRE
“Ich habe den direkten Weg von der Realschule über die Ausbildung zur Bürokauffrau ins Berufsleben als Sachbearbeiterin im Einkauf geschafft. ”
KARLA • 19 JAHRE
“Nach meinem Abitur begann ich eine duale Ausbildung und habe nun sowohl einen Abschluss als Industriekaufmann als auch einen Bachelor of Arts.”
LARS • 23 JAHRE
“Ich habe nach meinem Realschulabschluss zuerst eine Ausbildung zur Elektronikerin gemacht und im Anschluss ein Studium bei der FH begonnen.”
ANNA • 24 JAHRE

André Westermann,
30 Jahre

Ausbildung:
Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik

Weiterbildung:
Meister

Aktuelle Position:
stellvertretender Geschäftsführer
Betriebsleiter

Mein Name ist André Westermann, ich bin 30 Jahre alt und wohne in Arnsberg/Wennigloh.

Nachdem ich die Realschule in Arnsberg 2004 mit der Fachoberschulreife abgeschlossen habe, begann ich meine Ausbildung als Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik bei der Firma Elektro Jörg Schmidt. Hier war ich auch nach meiner Ausbildung noch bis 2011 als Geselle angestellt.

2011 wechselte ich dann zur Fa. Busch Melktechnik Gmbh & Co KG in Radevormwald.

Ab 2014 bis 2016 habe ich mich neben meinem Beruf zum Meister „Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik“ weitergebildet und die Meisterprüfung Ende 2016 erfolgreich abgeschlossen.

Seit Anfang 2017 bin ich nun stellvertretender Geschäftsführer und Betriebsleiter bei der Firma Busch Melktechnik.

Lisa,
28 Jahre

Ausbildung:
Verwaltungsfachangestellte

Weiterbildung:
Verwaltungsfachwirtin
Ausbilderin

Aktuelle Position:
Angestellte

Hallo,

mein Name ist Lisa, ich bin 28 Jahre alt und komme aus Eslohe.

Das Thema Eigenständigkeit war mir nach Abschluss der Realschule sehr wichtig. Daher entschied ich mich, eine Ausbildung zu machen. Nach einigen Bewerbungen bekam ich die Möglichkeit, meine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte beim Hochsauerlandkreis zu machen. Diese absolvierte ich von 2005 -2008.

m Anschluss wurde ich im Schulbüro einer Schule des Hochsauerlandkreises eingesetzt. In den 6,5 Jahren, die ich hier tätig war, ermöglichte mir mein Arbeitgeber einige fachbezogene Weiterbildungen und auch den Erwerb des Ausbilderscheines.

Im Jahr 2011 bewarb ich mich intern auf einen Weiterbildungsplatz zum Erwerb des Verwaltungsfachwirtes. Dabei handelt es sich um eine arbeitgeberfinanzierte Form der Weiterbildung, welche einmal wöchentlich begleitend zum normalen Arbeitsalltag stattfindet. Nach einigen Bewerbertests und einem Jahr Wartezeit konnte ich im November 2013 mit dem Vorbereitungslehrgang am Studieninstitut und im Anschluss im März 2014 mit dem Angestelltenlehrgang II -Verwaltungsfachwirt- beginnen.

In der Zeit des Lehrganges bekam ich im Februar 2015 meine Tochter. Den Lehrgang konnte ich trotz Elternzeit weiter besuchen. Im September 2016 begann ich wieder zu arbeiten und bekam bereits eine dem Lehrgang entsprechende Stelle.

Im Rahmen meines Wiedereinstiegs in den Beruf erwies sich mein Arbeitgeber als sehr tolerant und familienfreundlich.

Ich würde meinen Weg wieder so gehen, da ich nun (mit fast 30 Jahren) schon einige Jahre praktische Erfahrung sammeln konnte, von Beginn an Geld verdient habe und direkt eigenständig und unabhängig war. Die duale Ausbildung war der Start für diesen erfolgreichen Weg.

Michael Köppe,
38 Jahre

Ausbildung:
Elektriker

Weiterbildung:
Fachkaufmann im Handwerk
Meister

Aktuelle Position:
Unternehmer

Michael Köppe, geboren 1979 in Plettenberg, Realschulabschluss: 1996 -2001 absolvierte ich meine Ausbildung zum Elektroinstallateur in einem Handwerksbetrieb in Plettenberg. Dort wurde sowohl in Handwerk und Industrie ausgebildet. Nach der Ausbildung begann zuerst der Zivildienst. Hiernach ging ich wieder in meinen Ausbildungsbetrieb zurück. Parallel begann ich eine Ausbildung samstags zum Aktiondarsteller (Stuntman) bei Action Conzept, bekannt durch die Fernsehserie „Alarm für Cobra 11“.

Zwischenzeitlich war mein damaliger Lehrherr an mir, ich solle doch eine Weiterbildung in Richtung Meister machen. Das war mir aber zu diesem Zeitpunkt zu stressig, da 2 Ausbildungen doch sehr zeitintensiv waren. Irgendwann fiel der Groschen, für wenn mache ich die Ausbildung zum Stuntman, wenn ich im TV nicht einmal zu sehen bin, da ich Hauptdarsteller double? Dafür soll ich mir die Knochen polieren und nicht einmal im Abspann erwähnt werden? Also trennte ich mich von der Stuntschule.

Ich begann bei der Kreishandwerkerschaft Lüdenscheid eine nebenberufliche Weiterbildung zum Fachkaufmann im Handwerk (mittwochs, donnerstags und freitags abends), wo ich die Prüfung Ende März 2004 vor der HWK erfolgreich ablegte. Anschließend ging es mit der Schule in Arnsberg für den Handwerksmeister (freitags Nachmittag und samstags) weiter. 2005 lernte ich meine Frau aus Sundern kennen, die ich 2009 heiratete. Den Elektrotechnikermeister bestand ich erfolgreich im Juli 2007. Zwischenzeitlich hatte ich 2mal den Arbeitgeber gewechselt um etwas Anderes zu sehen. Im Juni 2008 wechselte ich letztmalig, mit der Aussicht auf eine Meisterstelle in einem Handwerksbetrieb, den Arbeitgeber. Dieses wurde aber während der Probezeit durch den Arbeitgeber zerschlagen, worauf ich mich am 2. September 2008 selbstständig machte. Die Begeisterung des damaligen Arbeitgebers hielt sich in Grenzen, was mir von dort an egal war. Durch die Finanzkrise Ende September 2008 schlängelte ich mich erstaunlich positiv hindurch. Durch meine vielen Kontakte in Plettenberg wurde der Kundenkreis schnell größer und ich stellte Personal ein. Zudem bildete ich meinen heutigen Obermonteur selbst zu Ende aus und bildete einen weiteren Gesellen aus, der sich allerdings nach der Ausbildung für die Industrie entschied. Ein weiterer Auszubildender steht vor der Tür. Durch den Umzug nach Sundern 2006 konnte ich auch hier Kunden gewinnen.

Heute habe ich einen Handwerksbetrieb mit weitreichenden Tätigkeitsfeldern und vollen Auftragsbüchern. Ich biete derzeit 2 Gesellen einen sicheren Job und bilde fortwährend aus. Privat lebe ich zwischenzeitlich im Eigenheim und habe 2 Kinder. Ich würde sagen, alles richtig gemacht, wenn auch über Umwege, aber es nehmen die Wenigsten die Königsdisziplin.

Es ist schön, wenn man so gespannt auf seine Vergangenheit zurückschauen darf.

Theresa Schulte-Hüttemeister,
23 Jahre

Ausbildung:
Hauswirtschafterin

Anstehende Weiterbildung:
Meisterin

Aktuelle Position:
Angestellte

Hallo,

ich heiße Theresa Schulte-Hüttemeister und bin 23 Jahre alt.

In meiner Freizeit habe ich es schon immer geliebt zu kochen und zu backen, neue Rezepte zu testen und andere Leute damit zu beköstigen. Meine Mutter ist selber Hauswirtschaftsmeisterin und für mich stellte sich nach dem Fachabitur die Frage, in welche berufliche Richtung es weitergeht. Im Endeffekt fiel meine Wahl auf die duale Ausbildung zur Hauswirtschafterin, da ich immer einen vielseitigen und abwechslungsreichen Job haben wollte. Daneben erzählte mir meine Mutter, dass der Job alles mit sich bringt, was ich gerne mache.

Also schrieb ich Bewerbungen an verschiedene Adressen hier im Umkreis und begann meine Ausbildung im Seniorenhaus St. Franziskus in Sundern.

Mein Aufgabenbereich war groß gefächert, was mir sofort gut gefiel. Ich bereitete jeden Morgen einen Nachtisch zu, wie Schokoladencreme oder eine Joghurtcreme mit Himbeerspiegel. Es wurde auch jeden Tag frisch gebacken. Ich durfte mit entscheiden, welchen Kuchen es geben sollte. Die Speisenzubereitung für das Mittagessen erfolgte jeden Tag mit frischen und saisonalen Zutaten. Auf individuelle Wünsche und Vorlieben der Bewohner wurde immer große Rücksicht genommen genauso wie auf Allergien wie z.B. eine Lactoseunverträglichkeit. Es  werden dann extra Lebensmittel verwendet und die Speisen werden separat zubereitet.

Ein weiterer Aufgabenbereich von mir war die Wäschepflege in der hauseigenen Wäscherei. Hier wird die Bewohnerwäsche täglich gewaschen, gebügelt, gefaltet und bei Bedarf auch Ausbesserungsarbeiten wie Nähen und Löcher stopfen vorgenommen.

Ich war aber auch dafür zuständig die saisonale Dekoration für unser Haus mit anzufertigen, damit es immer schön wohnlich im ganzen Haus aussah. Besondere Freude machte es mir Blumengestecke für festliche Anlässe im Speisesaal anzufertigen.

Ein Aufgabenbereich der mir auch sehr viel Spaß bereitet hat, war die Büroarbeit in der Küche. Hier werden Rechnungen, Speisepläne und Dienstpläne geschrieben oder Lebensmittel bestellt.

Aber auch organisatorischen Sachen, wie z.B. das große Sommerfest für die Bewohner oder eine Geburtstagsfeier eines Bewohners, werden hier gründlich geplant.

Da mir dieser Bereich in der Hauswirtschaft mit am besten gefallen hat und die Abwechslung mit dem Kochen und dem Backen dabei ist, habe ich mich dafür entschieden, jetzt nach meiner bestanden Abschlussprüfung als Hauswirtschafterin, die Fortbildung zur Meisterin zu beginnen, damit ich später einmal die Leitung in einer Küche übernehmen kann und Lehrlinge ausbilden darf.

Ich kann nur sagen, dass ich immer wieder diese Ausbildung machen würde, weil sie ebenso vielseitig wie abwechslungsreich ist und man in vielen Bereichen mit der Ausbildung weiter kommen kann.

Markus Ernst,
30 Jahre

Ausbildung:
Fleischer

Weiterbildung:
Meister
Betriebswirt

Aktuelle Position:
Unternehmer

Hallo,

ich heiße Markus Ernst und bin 30 Jahr alt.
Da mein Vater in 2. Generation schon eine Fleischerei erfolgreich betrieben hat, lag es natürlich nahe, dass auch ich diesen Beruf erlerne. Dazu nutzte ich im 9. Schuljahr ein Praktikum in einer Küche und im 10. Schuljahr ein Praktikum in einer Fleischerei, was meinen beruflichen Werdegang bestätigte.
Also absolvierte ich von 2002-2005 in der Fleischerei Veh in Neheim meine Ausbildung zum Fleischer in einem dualen Ausbildungsverhältnis. Was bedeutet, dass ich einmal die Woche zur Berufsschule ging um den theoretischen Teil der Ausbildung zu lernen und den Rest der Woche habe ich dann den praktischen Teil gelernt wie z.B. Wurst produzieren.

Da ich meine Ausbildung mit sehr guten Noten absolviert habe, bekam ich die Chance mich mit anderen Kollegen der Branche zu testen (Leistungswettbewerb). Hier habe ich beim Landeswettbewerb den 1.Platz erkämpft. Hierdurch bekam ich die Qualifikation für den Bundeswettbewerb indem ich für NRW den 4. Platz erreichte.
Nach meiner Ausbildung habe ich die Chance genutzt in andere Betriebe zu gelangen. So kam es, dass ich gut 16 Monate in einer Fleischerei in Münster gearbeitet habe. Danach habe ich in Münster meinen Meisterbrief erworben.

Nach dieser erneuten schulischen Weiterbildung, bin ich zurück in meinen Ausbildungsbetrieb gegangen und habe 8 Monate in der Partyserviceküche gearbeitet. Dort vermittelte mir man die Grundkenntnisse für den Bereich Partyservice.
Hiernach habe ich in Frankfurt den Betriebswirt des Handwerks abgelegt.
2008 haben meine Partnerin und ich uns kurzerhand entschlossen ein Arbeitsverhältnis in Salzburg(Österreich) anzunehmen.
In Österreich habe ich 2 Jahre gelebt und in dieser Zeit zwei Betriebe kennengelernt. Ich habe nicht nur Lebenserfahrung gesammelt, sondern auch beruflich viel Neues kennengelernt von dem ich gerade sehr profitiere. Nach zwei Jahren Auslandsaufenthalt, zog es uns jedoch wieder nach Deutschland wo wir Station in Frankfurt machten. Hier habe ich 1 Jahr als Verkäufer gearbeitet um mich auch mit dem Bereich Verkauf auseinander zu setzen.
Nach fast 10 Jähriger Berufserfahrung habe ich mich dann entschlossen, im Jahre 2011 einen Fleischereibetrieb in Bigge-Olsberg zu übernehmen  und den elterlichen Betrieb in 3. Generation weiterzuführen.

Was mir positiv an einer Ausbildung zum Fleischer/in gefällt?
Das duale Ausbildungssystem, das in Deutschland geführt wird, hat ein sehr hohes Ansehen  im Ausland,  so dass jemand  mit erfolgreich abgeschlossener Ausbildung  fast weltweit  alle Türen offen stehen. Man muss sich nur auf NEUES einlassen können.

Natürlich gibt es auch mal negative Tage, aber Kopf hoch! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen….

Mit freundlichen Grüßen

Markus Ernst


Jörn Czymoch
,
36 Jahre (Möhnesee)

Ausbildung:
Medientechnologe (ehem. Siebdrucker)

Aktuelle Position:
Abteilungsleiter

Hallo mein Name ist Jörn Czymoch,

ich bin 36 Jahre alt und wohne in Möhnesee-Körbecke. Ich arbeite seit insgesamt 18 Jahren bei der MABEG Kreuschner GmbH & Co KG in Soest. Im Jahr 1998 habe ich, damals noch als Schüler der Hubertus-Schwarz Schule in Soest, einen Schüler-Job zur Aufbesserung meines Taschengeldes gesucht. Durch einen Bekannten wurde ich auf die Firma MABEG aufmerksam und habe mich dort gleich nach einem Aushilfs-Job erkundigt. Ein Jahr später und nach vielen gewonnenen Eindrücken vom Berufsleben bei der Firma MABEG habe ich meine Fachoberschulreife der Handelsschule an der Hubertus-Schwarz Schule abgeschlossen und mich um einen Ausbildungsplatz bei der Firma MABEG beworben. Da die Siebdruckabteilung zu der Zeit einen Auszubildenden suchte, konnte ich in einem Praktikum das Berufsfeld des Siebdruckers kennen lernen. Nach dem Praktikum konnte ich schließlich meine Ausbildung zum Siebdrucker bei der Fa. MABEG absolvieren. Die duale Ausbildung dauerte 3 Jahre und gliederte sich in einen schulischen Teil, welcher an der Berufsschule für Drucker in Dortmund stattfand und einen praktischen Teil im Betrieb. Im Jahr 2002 war nun das Ende der Ausbildungszeit erreicht und ich konnte die Gesellenprüfung mit 88 von 100 Punkten abschließen. Im Jahr 2007 wurde mir schließlich die Möglichkeit gegeben als stellvertretender Abteilungsleiter einen weiteren Schritt meiner beruflichen Laufbahn zu gehen. Von dem damaligen Leiter der Siebdruckabteilung konnte ich bis 2011 viel über die Führung von Mitarbeitern sowie die Planung von Aufträgen lernen, so dass ich im selben Jahr die Leitung der Siebdruckabteilung übernehmen konnte.

Bis heute arbeite ich als Abteilungsleiter in der Abteilung, in der ich damals als
Praktikant und späterer Auszubildender angefangen habe.

Viele Grüße
Jörn Czymoch

Sandra,
26 Jahre (Brilon)

Hallo mein Name ist Sandra,

ich bin 26 Jahre alt und komme aus Brilon.

Das Thema „Weiterbildung“ und die finanzielle Unabhängigkeit durch das Berufsleben waren mir nach dem Schulabschluss gleichermaßen wichtig.

Daher habe ich mich, nach meinem Realschulabschluss, zu einer kaufmännischen Ausbildung in einem mittelständischen Industriebetrieb entschieden.

Nach den regulären 3 Jahren Berufsausbildung hatte ich das Gefühl, dass mir gerade im Bereich der Betriebswirtschaft, noch wesentliche theoretische Themen fehlen, die leider nicht jeder Betrieb abdeckt.

Da einige Kammern 3-monatige Vollzeitkurse für erschwingliches Geld anbieten, habe ich mich gegen ein Studium und für die Kursvariante entschlossen. Mein damaliger Arbeitgeber war so begeistert von meinem Einsatz, dass er meinen Arbeitsvertrag um ein weiteres Jahr verlängert hat.

Somit kann ich nun bereits fast 10 Jahre Berufserfahrung und eine hohe schulische Qualifikation vorweisen.

Genug „Know-How“ um bei jedem Vorstellungsgespräch zu punkten.  🙂

Liebsten Gruß

Sandra

Dennis, 23 Jahre alt (Marsberg)

Ausbildung:
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Duales Studium:
Wirtschaftsingenieurwesen und Gebäudesystemtechnologie

Hi,

mein Name ist Dennis, ich bin 23 Jahre alt und komme aus Marsberg.

Da ich in einem familiengeführtem Handwerksbetrieb für Sanitär, Heizung und Klimatechnik aufgewachsen bin, habe ich, schon früh Interesse für das Handwerk entwickelt und konnte erste Erfahrungen sammeln.

Zunächst besuchte ich die Realschule in Marsberg und wechselte nach meinem Abschluss auf das Gymnasium, um das Abitur abzulegen.
Während meiner Schulzeit habe ich mich sehr für technische und naturwissenschaftliche Fächer, wie z.B. Physik, Werken, aber auch wie Themen wie zum Beispiel den Klimawandel interessiert.
Nach dem ich das Abitur abgelegt habe, war für mich das „reine Schulbank drücken“ keine Alternative mehr. Ich wollte endlich eigenes Geld verdienen und somit selbstständiger werden.

Also entschloss ich mich eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei dem Arnsberger Unternehmen GEBRO HERWIG Haustechnik GmbH zu beginnen. Hier konnte ich von meinen Erfahrungen profitieren und lernte schnell viele neue Sachen hinzu. Besonderes viel Spaß machte es mir, wenn ich am Ende des Tages sehen konnte was ich geschafft hatte, vor allem als mir mit der Zeit immer mehr Verantwortung übertragen wurde. Auch am technisch bezogenen Unterricht in der Berufsschule, welche die zweite Säule der dualen Ausbildung bildet, nahm ich mit großem Interesse teil. In diesem wurden die Funktionsweise der technischen Anlagenkomponenten und Bauteilen oder auch die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von erneuerbaren Energien behandelt.

Parallel zur Ausbildung habe ich ein Duales Studium an der Fachhochschule Südwestfalen begonnen. Diese bietet den Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen und Gebäudesystemtechnologie“ in Kooperation mit der Handwerkskammer Südwestfalen in Arnsberg an, welchen ich voraussichtlich nächstes Jahr mit dem „Bachelor of Engineering“ abschließen werde.
Zurzeit mache ich ein Praktikum im Planungsbüro meines Ausbildungsbetriebes, um neben den ausführenden Tätigkeiten auf der Baustelle auch die planerische Seite zu Beginn eines Projektes kennen zu lernen.

Es ist spannend mit anzusehen wie sich das Handwerk Sanitär – Heizung – Klimatechnik, mit immer höheren technischen und hygienischen Ansprüchen, weg vom („Gas-Wasser-Scheiße“-Image), weiterentwickelt, da es vor allem Lieferant der beiden wichtigsten Lebensmitteln des Menschen ist – Atemluft und Trinkwasser. Außerdem trägt es entscheidend zur Verbesserung des Wohnkomforts bei. Gerade die digitale Entwicklung der Komponenten und die Miteinbeziehung in ein vernetztes Gebäude (Smart Home) wird dazu führen den Wohnkomfort zu verbessern und Energie zu sparen.

Viele Grüße
Dennis

Zeynep Kaya (Dortmund)
Ausbildung:
Konditorin

Marc Stöwer
Ausbildung:

Bäckerei-Fachverkäufer

Niehaves GmbH & Co. KG
Westerhaar 15
58739 Wickede
Ansprechpartner:  Martin Niehaves
Tel.: 02377 / 91 41 0

Zeynep Kaya und Marc Stöwer haben die Ausbildung in der Region begonnen.
Anfang August begann Zeynep Kaya ihre Ausbildung zur Konditorin. Backen und Kochen waren bereits als Kind ihre Leidenschaft. Nun möchte sie die in den kommenden drei Jahren zum Beruf machen.
Konditormeister Hermann Niehaves erkannte bei der Dortmunderin schon im Vorstellungsgespräch die gleiche Begeisterung und Leidenschaft für das Handwerk, die ihn selbst seit Jahren antreibt:
„Unser Beruf lebt von Kreativität und immer wieder neuen Ideen“, schildert er. Es gibt aber auch viele technischen Neuerungen, „die die Herstellung unserer Backwaren perfektionieren und die tägliche Arbeit erleichtern.“
Das stellte auch Zeynep Kaya schnell fest:
„Gleich zu Beginn meiner Ausbildung konnte ich die Eröffnung der neuen Schokoladen- Manufaktur in Menden sowie die Herstellung der neuen Produkte für den Fußballklub BvB 09 in Dortmund mit begleiten.“
Mit Herz und Seele ist auch Marc Stöwer seit Sommer im Team und wird in seinem Traumberuf zum Bäckerei-Fachverkäufer ausgebildet.
„Dabei kann ich nicht nur täglich unsere frischen Brötchen, Brote und Kuchen anbieten, sondern die Kunden auch persönlich beraten und besondere Wünsche erfüllen.
Ein Mann hinter der Theke ist noch eher untypisch – aber bei den Kunden kommt das sehr gut an. „Mir liegt einfach der Umgang mit Menschen“, sagt Stöwer – und diese Freude am Handwerk ist es, die Hermann und Martin Niehaves an ihren jungen Nachwuchskräften schätzen.

Emanuele Bonta
Ausbildung:

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

Daniel Hesse
Ausbildung:
Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

Fliesenlegerbetrieb
Markus Mies
Boschstr. 25
59609 Anröchte

Ansprechpartner:
Obermeister Markus Mies
Tel.: 02947 / 52 24

Emanuele Bonta und Daniel Hesse machen Karriere im Handwerk der Region

Diese Erfolgsgeschichte beginnt im Wind und Wetter, einem Fahrrad und dem Willen eine Ausbildung erfolgreich zu beenden. Nach einem Werkstattjahr und der täglichen Fahrradfahrt im Wind und Wetter von Soest nach Anröchte gab der Fliesen-Platten-Mosaiklegermeister Markus Mies Emanuele Bonta einen Ausbildungsvertrag. Der junge Mann hatte vorher viele Absagen erhalten, weil er schulmüde war und „-keinen-Bock-mehr-auf-Schule hatte“. Schritt um Schritt erkämpfte sich der junge Mann das Handwerk. Manchmal war die Theorie recht mühsam zu erarbeiten, aber mit Hilfe der Kollegen, die seine Stärken und sein Talent entdeckt hatten, wurde auch dieser „Berg“ erfolgreich bewältigt.
Die praktische Prüfung bestand der junge Auszubildende Anfang 2016 mit einem herausragenden Ergebnis und betreut nun schon selbst Baustellen.
Besser kann eine Ausbildung nicht laufen und (weil die Technik fortschreitet) ist dies sicherlich kein Weg in eine langweilige berufliche Zukunft, denn auch im modernen Fliesenlegergewerk gehört neben der Beratung heute die komplette Gestaltungskonzeptbearbeitung am Bildschirm dazu.

Auch Quereinsteiger haben  -sehr gute Erfolgsaussichten!
Ausbildung zum Industrieelektroniker, dann Maschinenbaustudium und eine Nebenbeschäftigung in einem Fliesenlegerbetrieb – können das die Stoffe sein, aus dem die beruflichen Träume sind?
Als Quereinsteiger (nach einem abgebrochenen Studium) könnte  auch Daniel Hesse nach fünf Jahren Berufspraxis eine „Externenprüfung“ ablegen und zu seinem gewünschten beruflichen Abschluss kommen. Denn das Karrieresystem im Handwerk ist nach allen Seiten durchlässig und gibt motivierten Bewerbern in der Region gute Chancen ihre beruflichen Vorstellungen zu verwirklichen.
Auch der Weg von Meister Markus Mies selbst (über eine abgebrochene schulische Ausbildung bis hin zum Ausbildungsmeister, Betriebsinhaber und Obermeister der Innung!) zeigt mehr als deutlich, wie erfolgreich eine Karriere im Handwerk und in der Region verlaufen kann.

Marcus Böhmer
Ausbildung:

Maschinenbau-Bachelorstudium

(Quelle: FH Südwestfalen; Transfluid® Maschinenbau GmbH)

Marcus Böhmer hat sein Maschinenbaustudium an der Fachhochschule Meschede absolviert und arbeitet jetzt als Konstrukteur bei der Firma Transfluid Maschinenbau GmbH

Marcus Böhmer ist stolz: Er hat gerade sein Maschinenbau-Bachelorstudium in Meschede absolviert und konstruiert jetzt Rohrumformmaschinen für seinen Arbeitgeber Transfluid in Schmallenberg. Für seine Abschlussarbeit hat er bei transfluid eine Maschine mit einer neuartigen Technologie entwickelt, die jetzt Studenten der Fachhochschule für Versuche zur Verfügung steht. „Meine Maschine formt Rohre durch einen hohen Innendruck um. Und das in Hochgeschwindigkeit und mit einer einfacheren Werkzeugtechnik als bisher“, erklärt der Esloher.

Marcus Böhmer hat nach seinem Abitur zuerst eine Ausbildung im Handwerk gemacht. In der Kunstschmiede der Firma Jürgens in Wennemen lernte er Metallverarbeitung von den Grundlagen an. „Mir hat der kreative Umgang mit Metall an der Arbeit als Kunstschmied sehr gut gefallen. Aber ich wollte doch noch etwas Anderes in meinem Leben machen.“

Deshalb entschied er sich nach kurzer Gesellenzeit, ein Studium in Meschede zu beginnen. „Nach meiner Ausbildung war ich gerade im Lernmodus. Die Chance wollte ich nutzen, direkt weiter zu lernen und nicht den Anschluss zu verlieren.“ Da er von der Fachhochschule in Meschede nur Gutes gehört hatte, verlief der Wechsel von der Lehre ins Studium ganz problemlos. Besonders gut haben ihm während seiner Studienzeit die praktischen Anwendungen gefallen. „Auch wenn man viel lernen musste, war es immer interessant, weil wir mit Beispielen aus der Praxis gearbeitet haben.“

Seine Erfahrung kommt Marcus Böhmer bei seiner Arbeit als Konstrukteur zugute. „Ich würde jedem empfehlen, vor dem Studium eine Lehre zu machen oder zumindest den gewünschten Beruf durch Praktika vorher kennen zu lernen.“ Dies sei vor allem in Gesprächen mit Kunden und Lieferanten von großem Vorteil. „Ich habe ein ganz anderes Hintergrundwissen, als jemand ohne Ausbildung. Und der Berufseinstieg war für mich deutlich einfacher.“

Während dem 28-jährigen der gestalterische und handwerkliche Umgang mit Metallen während seiner Lehrjahre sehr gefallen hat, macht es ihm jetzt genauso viel Spaß, konstruktiv tätig zu sein. „Eine gewisse Kreativität ist ja bei beiden Arbeiten gefragt.“