Foto: Britten/IHK

Raumordnungspläne dienen zur Abstimmung unterschiedlicher Nutzungen und Funktionen des Raumes. Darunter fallen die Bereiche Wohnen, Gewerbe und Industrie auf der einen Seite aber auch Energieversorgung, Freiraum oder Rohstoffsicherung sowie Verkehr auf der anderen Seite.

Im Landesentwicklungsplan NRW (LEP) werden für die Themenbereiche zeichnerische und textliche Ziele und Grundsätze festgelegt. Der LEP gilt für alle räumlichen Planungen und Maßnahmen der nachgeordneten Verwaltungsebenen. Das sind zum Beispiel die Bezirksregierungen oder Städte und Gemeinden.

Die Landesplanungsbehörde beteiligt die Industrie- und Handelskammern an Aufstellungs-, Änderungs-, Ergänzungs- oder Aufhebungsverfahren des LEP. Dabei sind die IHKs Interessenvertretungen der gewerblichen Wirtschaft. Wirtschaftliche Belange wie die Sicherung von Unternehmensstandorten und wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen bringen die IHKs in das Planverfahren ein. Dies erfolgt in Form einer umfassenden Stellungnahme, die sich an den politischen Leitbildern der Kammern orientiert. Alternativ wird ein sogenannter Fachbeitrag durch mehrere IHKs für den LEP erarbeitet.

Die Kammern treten auf Ebene der Landesplanung beispielsweise für langfristige Rohstoffsicherung und die Entwicklungsfähigkeit kleinerer Orte in ländlichen Räumen ein. Über den Umgang mit Anregungen, Hinweisen oder Bedenken der IHK und anderer Beteiligter entscheidet die Landesregierung mit Zustimmung des Landtages. Der Landesentwicklungsplan wird als Rechtsverordnung beschlossen.

1. Änderung des Landesentwicklungsplanes NRW 2025

Gemeinsame Stellungnahme der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen


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Weiterführende Links

Landesentwicklungsplan NRW in der seit dem 06.10.2019 geltenden Fassung

Landesplanung NRW als zuständige Behörde